So überstehen Sie gut die Corona Krise

So überstehen Sie gut die Corona Krise

Die soziale Isolation in der „Quarantäne“ ist eine Situation, die wir entweder so noch nicht erlebt haben oder auch viele an schlechte Zeiten erinnert. In jedem Fall ist die aktuelle Situation eine Belastung. Um diese Zeit etwas besser überstehen zu können, gibt es folgende Empfehlungen:

Erstellen Sie sich eine Tagesstruktur: Aktuell haben die meisten keine oder eine veränderte Tagesstruktur. Zumindest der tägliche Weg in die Arbeit sowie das Umfeld und der kollegiale Austausch fehlen.  Versuchen Sie sich eine neue feste Tagesstruktur aufzubauen und diese einzuhalten. Eine Struktur gibt immer Sicherheit und stärkt in Stresssituationen.

Je genauer der Tag durchgeplant ist und darin auch kleine angenehme Rituale vorkommen, umso besser ist es für Ihre Psyche und beugt dem Gefühl der Hilflosigkeit vor.

Bewegung hilft:  Die positive Wirkung von körperlicher Bewegung und Sport sind wissenschaftlich nachgewiesen. Versuchen Sie auch in Ihrer Wohnung körperlich aktiv zu werden indem Sie Z.B.: körperliche Aktivität in Haushaltstätigkeiten einbauen oder zu Fitness-Videos vom Fitnessstudio oder von YouTube trainieren.

Bleiben Sie in Kontakt:  Auch wenn wir uns aktuell nicht persönlich mit Freunden oder Familie treffen können ist der soziale Kontakt essenziell – nutzen Sie dazu das Telefon und Videochats. Tauschen Sie sich darüber aus, was Sie jetzt in dieser Zeit gerne machen, vielleicht gibt es Hobbies von Freunden, die Sie auch mal ausprobieren könnten – dann hat man auch gleich ein Gesprächsthema in einer Zeit, in der sonst nicht so viel im Alltag passiert.

Fokussieren Sie sich auf Ihre Stärken: Alles was Sie an Ressourcen haben, soll genutzt werden!  Besinnen Sie sich auf Krisensituationen, die Sie schon gemeistert haben und welche Kraftquellen Sie zur Verfügung haben. Aktivieren Sie Hobbies und Interessen, die Sie in schlechten Zeiten aufbauen und Ihnen Freude bereiten. Wenn Sie noch keine Hobbies haben, dann lassen Sie sich von Freunden oder im Internet (Pinterest, YouTube) inspirieren – vielleicht ist jetzt die Zeit dafür etwas Neues auszuprobieren!

Nachrichten nur in Maßen: Versuchen Sie Nachrichten mit Maß und Ziel zu konsumieren. Ein Zuviel an negativen Berichterstattungen schürt die Angst! Achten Sie auch darauf, dass die Medien seriös sind und holen Sie sich klare Fakten zur aktuellen Situation.

Meiden Sie Panikmacher: Setzen Sie Personen oder bestimmten Medien Grenzen, wenn Sie bemerken, dass diese nur Panik verbreiten und Ihnen nicht gut tun.

Fördern Sie positive Inhalte: Der Fokus auf positive Inhalte beruhigt und stabilisiert.  Versuchen Sie auch in den Gesprächen mit Freunden und Familie positive Gesprächsinhalten zu fördern – es tut Ihnen allen gut!

Entspannung hilft: Führen Sie so oft wie möglich Übungen durch, die Ihnen helfen sich zu entspannen. Das kann auch einfach nur das Hören von angenehmer Musik und das Visualisieren Ihres letzten schönen Erlebnisses sein.

Keine Chance dem Grübeln: Gerade in Stresssituationen kommt es häufig zum Grübeln. Versuchen Sie sich Tätigkeiten zurechtzulegen, die das Grübeln unterbinden können und wenden Sie diese gezielt an, wenn Sie merken, dass das Grübeln wieder überhandnimmt.

Sprechen Sie über Ihre Gefühle: Sprechen Sie mit Freunden und Familie auch über Ihre Gefühle. Oft tut ein Austausch beiden Seiten gut. Wenn Sie jedoch merken, dass es ein Zuviel an unangenehmen Gefühlen wird, kann ein professionelles Gespräch helfen. Auch tut es manchmal gut, sehr negative Gedanken an einem neutralen Ort aussprechen zu können.