Stress & Burnout

Immer mehr Menschen sind davon betroffen: dem Burnout. Der ständige Zeitdruck und die Überforderung durch die Arbeitslast im Job, sowie Konflikte mit Arbeitskollegen können zum Auslöser werden. Die Ursache liegt aber meist in der eigenen Persönlichkeit und unseren Ansprüchen an uns selbst sowie Glaubenssätzen über uns und unsere Welt. So stellen eine sehr hohe Einsatzbereitschaft und die Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse zugunsten der Arbeit deutliche Risikofaktoren dar.

In der Behandlung wird der schädliche Umgang mit sich selbst aufgedeckt und nach und nach durch einen liebevolleren, achtsameren und positiveren Umgang ersetzt. Werden erste Risikohinweise früh erkannt ist es oft auch ein Krankenstand nicht notwendig und erste Symptome können rasch abgefangen werden.


Die nachfolgenden Aussagen sind sogenannte stressverschärfende Gedanken. Wenn Sie den nachfolgenden Aussagen zum Großteil sehr zustimmen, sind Sie auf jeden Fall gefährdet für die Entstehung eines Burnout-Syndroms:

  • Am liebsten mache ich alles selbst.
  • Ich halte das nicht durch.
  • Es ist entsetzlich, wenn etwas nicht so läuft, wie ich will oder geplant habe.
  • Ich werde versagen.
  • Das schaffe ich nie.
  • Es ist nicht akzeptabel, wenn ich eine Arbeit nicht schaffe oder einen Termin nicht einhalte.
  • Ich kann diesen Druck (Angst, Schmerzen etc.) einfach nicht aushalten.
  • Ich muss immer für meinen Betrieb da sein.
  • Probleme und Schwierigkeiten sind einfach nur fürchterlich.
  • Es ist wichtig, dass ich alles unter Kontrolle habe.
  • Ich will die anderen nicht enttäuschen.
  • Es gibt nichts Schlimmeres, als Fehler zu machen.
  • Auf mich muss 100%iger Verlass sein.
  • Es ist schrecklich, wenn andere mir böse sind.
  • Starke Menschen brauchen keine Hilfe.
  • Ich will mit allen Leuten gut auskommen.
  • Es ist schlimm, wenn andere mich kritisieren.
  • Wenn ich mich auf andere verlasse, bin ich verlassen.
  • Es ist wichtig, dass mich alle mögen.Bei Entscheidungen muss ich mir 100% sicher sein.
  • Ich muss ständig daran denken, was alles passieren könnte.
  • Ohne mich geht es nicht.
  • Ich muss immer alles richtig machen.
  • Es ist schrecklich, auf andere angewiesen zu sein.
  • Es ist ganz fürchterlich, wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt.